Januar
Wie üblich startet das Jahr mit den Naturschutztagen in Radolfzell. Vom 3. bis 6. Januar 2026 treffen sich über 1000 Naturschutzbegeisterte zum Austausch, Netzwerken, Vorträgen und Exkursionen. Sehr unterhaltsam und lehrreich in diesem Jahr: Der Abendvortrag “True Crime in Nature”, Diebstahl, Mord und Trickbetrug; wie Tiere und Pflanzen mit überraschend kriminellen Methoden ums Überleben kämpfen.
In der Nachlese 2026 findet ihr ab Februar PDFs von Vorträgen und Seminaren, sofern sie uns zur Verfügung gestellt werden. www.naturschutztage.de/nachlese.html
16.01.2026: Wie man Trauerschnäpper glücklich macht..
Diesmal haben wir zwei Schulklassen mit in den Wald bei Emmendingen genommen, um Trauerschnäpper glücklich zu machen. Nicht etwa - wie ihr möglicherweise vermutet - durch das Aufführen eines Stücks der Theater-AG, sondern indem wir, wie in jedem Jahr, Nistkästen geprüft und gereinigt haben. Trauerschnäpper konkurrieren mit Meisen um Nisthöhlen, 300 künstliche Nisthöhlen hatten wir schon aufgehängt, in 2025 kamen nochmal 50 dazu, damit die kleinen Zugvögel noch freie Nistplätze finden, wenn sie aus Afrika zurückkommen. Warum der ganze Aufwand? Wir wollen zeigen, dass Wälder mit einer großen Vielfalt an Vogelarten resistenter sind gegen die Massenvermehrung von Schädlingen. Um den Ausflug spannender zu machen durften die Schüler:innen - wenn sie wollten - mit professionellem Baumklettergeschirr auf die Bäume und Seilsicherungen üben. Hat viel Spass gemacht. Am 11. und am 18. Februar wird es noch 2 Arbeitseinsätze geben, denn 350 Kästen reinigen und dokumentieren, dafür reicht ein Tag nicht aus. Im Bild links die grünen Punkte sind geprüfte Kästen, die roten sind defekt und die orangen sind noch zu prüfen. Man sieht, ein Drittel etwa ist geschafft.
(Der Namensbestandteil “Schnäpper” bezieht sich übrigens darauf, dass sie ihre Beute im Flug schnappen.)
30.01.2026: Das Straßenfest-Fittory ist da..
In unserem Webshop verkaufen wir das von uns selbst produzierte Memospiel Fittory - statt 2 gleichen Bildern muss man ein Tierbild und die dazu passende Tierspur als Pärchen finden. Weil die Idee aufkam, dass das “in Groß” auch gut bei Straßenfesten und Aktionstagen ankäme, haben wir die Bilder auf LKW-Plane in je 20x20cm Größe drucken lassen. LKW Plane schien uns robuster als Pappkarton. Jetzt haben wir also 24 Tierbilder und 24 dazu passende Tierspurenbilder, ein Stoffbanner mit “der Auflösung”, damit man auch weiss, was zusammen gehört und freuen uns auf erste Aktionstage zum Ausprobieren.
30.01.2026: Das Jahr kaum angefangen - schon die erste Demo..
Gegen die Bebauung der Zähringer Höhe, wo fast nur Luxusbauten entstehen sollen und dafür eine Streuobstwiese weichen soll (Streuobstwiesen sind eingentlich gesetzlich geschützt), gab es am Freitag eine Demo vor dem Rathaus, im Regen, aber trotzdem mit viel Elan und einer Theatereinlage (die Tiere und die rote Linie gegen die Betonköpfe…) und Statements aus Politik und Naturschutz. Wer mehr erfahren will: https://dasistdiehoehe.de/
Februar
13.02.2026: Schon wieder: Kundgebung zum Erhalt der Zähringer Höhe
Wer etwas erreichen will, muß hartnäckig sein. Zum Erhalt der Zähringer Höhe mit seinen Streuobstwiesen und bedrohten Arten, z.B. Wendehals und Grauspecht, gab es schon wieder eine Fahrraddemo mit Kundgebung, heute dabei: OB-Kandidatin Monika Stein, die sich klar gegen die Bebauung positioniert hat.
19.02.2026: Kurzes Austauschtreffen mit Chantal Kopf, MDB
Chantal Kopf, GRÜNE, ist für den Wahlkreis Freiburg im Bundestag, Ralf Schmidt (Nabu) und ich haben uns heute mit ihr getroffen um kurz Themen zu besprechen, die uns auf dem Herzen liegen. Sehr wichtig dabei war uns das Thema Stocamine, die Giftmülldeponie im Elsass bei Mulhouse, nur wenige Kilometer von der Grenze entfernt. Die “Versiegelung” des Mülls in 500m Tiefe mit Beton ist im vollen Gang, jetzt sind neue Zweifel aufgetaucht, dass die Deponie dicht hält. Alle Genehmigungen gingen davon aus, dass das Grundwasser die Stollen erst in 300 Jahren flutet, das ist Voraussetzung dafür, dass das Gebirge das rissige Salzgestein zusammendrückt und die Betonpfropfen abdichtet. Jetzt dringt offenbar schon jetzt deutlich mehr Wasser ein als erwartet. Wir haben Chantal Kopf eine Zusammenfassung neuer Erkenntnisse gegeben.
Zweites Thema war die Risikostudie des TRAS zu den Schweizer Atomkraftwerken, drittes eine neue Studie des Bundesamts für Gewässerschutz, die eine Erhöhung der Temperatur des Rheins bis Ende des Jahrhunderts um bis zu 4°C vorhersagt. Das würde das Ökosystem im Rhein massiv schädigen.
23.02.2026: Vortrag in Schönau: Gefährdung Deutschlands durch Schweizer AKW
In meiner Eigenschaft als Vizepräsident des Trinationalen Atomschutzverbands - aber auch als BUND Repräsentant war ich bei einer Vortragsveranstaltung des TRAS über die Gefährdung unserer Region durch die Schweizer Atomkraftwerke. Im Bild: Einführung durch Eva Stegen, EWS.
März
Was war los im März?
Kennt ihr das, dass ein gewisser Zeitraum einfach so an euch vorübergeht, dann sitzt man da und denkt man hat gar nichts gemacht… aber wenn man nochmal in den Terminkalender schaut, ist doch einiges passiert. Also der März, der ist einfach so an mir vorbeigerauscht, aber laut Kalender: Ein Treffen mit der Europaabgeordneten Jutta Paulus zum Thema Stocamine, eine Pflichtseminarstunde zum Thema Zecken, ein paar Fridays-Demos, ein paar Montagsmahnwachen in Breisach, 15 Jahre Fukushima… Landtagswahl war, Cem Özdemir und die Grünen haben mit hauchdünner Mehrheit gewonnen, danach eine unsägliche Debatte darüber, ob das Hagel “rehbraune-Augen” Video eine Schmutzkampagne war. Ich war dann auch mal 2 Wochen in Ferien am Gardasee. Also so gesehen war doch ganz schön viel los im März.
April
05.04.2026: Ausflug zum Brunnengraben
Der Brunnengraben zwischen Norsingen und Mengen könnte ein völlig unbeachteter schlichter Graben sein, wenn sich nicht eine kleine Gruppe um Leonhard Siegwolf gebildet hätte, der Arbeitskreis Naturlehrpfad, der jetzt schon seit 20 Jahren Bäume pflanzt, Nistkästen aufhängt, Schautafeln aufstellt und Führungen anbietet. In diesem Jahr soll ich im Programm der Volkshochschule Bad-Krozingen eine Exkursion dorthin anbieten, da dachte ich, ich fahr mal hin und schau mir die Infotafeln genauer an. Der Lehrpfad dort bietet Naturinformation (Vögel, Insekten, Amphibien, Obstbäume) aber neuerdings auch zur Geschichte der Region, von der Steinzeit über Alamannen und Kelten bis hin zum Mittelalter. Ich find's faszinierend, dass an genau diesem Ort schon vor mehr als 7.000 Jahren Menschen sesshaft waren. In diesem Jahr wird eine Tafel zur Römerzeit dazu kommen.
Jetzt muss ich mir Gedanken machen, was ich auf der Exkursion so alles erzählen kann, bin schliesslich weder Obstbaumexperte noch Biologe, auch kein Historiker. Mal sehen, bin gespannt, was mir einfällt.
17.04.2026: Exkursion zu den umstrittenen Hochwasserpoldern in Wyhl-Weisweil
Das Land Baden-Württemberg ist verpflichtet, entlang des Rheins Hochwasserflutungsbereiche einzurichten. Im Dezember 25 war ich auf einer Demo, organisiert von einer Bürgerinitiative, die sich gegen die dort geplanten ökologischen (künstlichen) Flutungen stellt. Wir, der BUND stehen hinter dem Konzept der Flutungen, wenn das Areal Zeit bekommt, sich in ein hochwassertolerantes Gebiet zu verwandeln.
Heute war eine Fahrradexkursion mit den Projektverantwortlichen aus dem Regierungspräsidium Freiburg, die die derzeit stattfindenden Baumaßnahmen erläuterten, ich fand, eine sehr gelungene Veranstaltung, und ein bisschen bilde ich mir ein, dass ich mit schuld dran war, dass sie stattgefunden hat. Das habe ich nämlich zum Thema Hochwasserpolder dem Regierungspräsidium bei unserem letzten Jahresgespräch mitgegeben, dass die Bevölkerung noch viel intensiver informiert werden muß.
Auf dem Heimweg mit dem Fahrrad entstanden übrigens wie von Geisterhand viele Antiatomaufkleber am Wegrand, ich wusste gar nicht, dass die ganz von alleine da wachsen, ohne dass ich was dafür kann… vielleicht… oder so. Seltsam - aber so steht es geschrieben. (Wer das Zitat kennt, ist definitiv ungefähr in meinem Alter und hat in der Jugend nicht nur hochqualifizierte Literatur gelesen.)
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18.04.2026: 40 Jahre BUND-Ökostation im Freiburger Seepark
Seit der Landesgartenschau 1986 existiert die BUND Ökostation im Freiburger Seepark, zwar im Jahr nach der Gartenschau aus ungeklärter Ursache abgebrannt, aber fast identisch wieder aufgebaut und seitdem mit unzähligen Veranstaltungen eines der ökologischen Vorzeigeprojekte in Freiburg - und mit eigener Wikipedia Seite für all die, die mehr über das Gebäudekonzept wissen wollen.
Die 40-Jahr Feier war dann auch gespickt mit in 40 Jahren angesammelten Erinnerungen, Anekdoten, Bildern, einem Film über die Entstehung.. und nicht zuletzt auch mit Kaffee und Kuchen. Das darf bei einem Fest natürlich nicht fehlen.
Wer wissen will, was in der Ökostation alles so läuft, kann sich hier informieren: www.oekostation.de
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26.04.2026: Brückendemo zum Tschernobyl-Tag
Zum 40. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl: Eine Französisch-Deutsche Demo auf der Rheinbrücke in Breisach mit ca. 100 Teilnehmenden, die deutliche Mehrheit aus Frankreich. Um an die Katastrophe von Tschernobyl zu erinnern, aber auch ganz besonders, um gegen das in Fessenheim geplante Technocentre zu demonstrieren, setzten sich zwei Menschengruppen aus Deutschland und Frankreich gleichzeitig von Ost und West in Bewegung, trafen sich in der Mitte der Brücke, wo ein echter Sarg abgesetzt wurde, symbolisch wurden die radioaktiven Wolken aus Fessenheim und radioaktive Töpfe aus dem Technocentre dort hinein beerdigt, dazu der Vertrag von Aachen - in dem eine EU-geförderte Innovationsregion Fessenheim in Aussicht gestellt, wegen der Ansiedelung der radioaktiven Schrottverarbeitungsanlage Technocentre aber nicht verwirklicht wurde. Danach begab man sich auf die Rheininsel zu einer internationalen Pressekonferenz, zu der die deutschen Medien eingeladen waren aber nicht kamen, Französisches Regionalfernsehen war vor Ort, Radio und Presse, also nicht so arg international wenn man's genau nimmt.
Ich durfte eine Rede auf Französisch halten, in der ich angeregt habe, jetzt, wo das Elsass eine Region ohne Atomkraftwerk ist, das Elsass zu einer Region der erneuerbaren Energien zu machen. Die Anwesenden hat's gefreut, die Politik wird's trotzdem ignorieren.
Ich halte es für absolut gefährlich, dass Frankreich - wie die deutsche Regierung gerade auch - versucht, die Erneuerbaren auszubremsen. Frankreich setzt einzig auf Atomstrom, will die alten Atomkraftwerke durch neue ersetzen, durch Anlagentypen, die noch nie irgendwo gebaut, geschweige denn getestet worden sind.
27.04.2026: Die vorerst letzte Montagsmahnwache in Breisach
Seit 2011, dem Jahr der Atomkatastrophe in Fukushima, bis zur endgültigen Abschaltung der beiden Reaktoren in Fessenheim 2020 traf sich eine mal große, mal kleine Gruppe in Breisach um 18 Uhr zur Montagsmahnwache. 521 Mal bis heute. Damit sollte erinnert werden, dass ein Atomunfall auch hier möglich wäre, zum Beispiel in den pannenanfälligen Reaktoren in Fessenheim. Egal ob Weihnachten, Sylvester, oder Regen und Sturm, nie ist die Mahnwache ausgefallen - was von großem Durchhaltevermögen des Organisators Gustav Rosa zeugt. Seit die beiden Reaktoren stillgelegt sind, wird nur noch “anlassbezogen” demonstriert, so zum Beispiel in diesem Jahr vom 11.3. - dem 15. Jahrestag von Fukushima und dem 27.04. - ein Tag nach dem 40. Jahrestag von Tschernobyl.
Für mich: ein netter Radelausflug nach Breisach, die Rede, die ich gestern bei der Demo auf Französisch gehalten habe nochmals auf Deutsch gehalten, und wieder zurück nach Freiburg geradelt, durch Streuobstwiesen, auf denen die Kirschen schon als grüne Kügelchen an den Bäumen wachsen, Apfelbäume noch blühen, am Tuniberg vorbei nach Gottenheim wo der träge fliessende Mühlbach mit dem Mühlenbach aus Umkirch zusammentrifft, zurück an der Dreisam entlang nach Freiburg. Einfach schön.
Mai
08.05.2026: Einweihung der Lehrtafel "Die Römer in Mengen" am Brunnengraben
Der Brunnengraben wurde wieder um eine neue Lehrtafel erweitert, diesmal wieder historisches, über die Römerzeit. So eine Enthüllung findet dann immer mit Lokalprominenz statt, kleine Ansprache vom Bürgermeister, Erklärungen vom Historiker, der die Tafel entworfen hat, eine Grundschulklasse singt ein Lied und trägt ein Gedicht vor, der Musikverein spielt..
Und Abends: Unsere Mitgliederversammlung
Einmal im Jahr treffen wir uns zur Mitgliederversammlung in unserer Ökostation. Da gibt es dann Berichte aus den Geschäftsstellen (Freiburg und Offenburg), der Ökostation, vom Schatzmeister, aber für mich besonders interessant: von den ehrenamtlichen Ortsgruppen. Hier im Bild Mascha von der Ortsgruppe Freiburg. Jedes Mal wieder beeindruckend, was die Ehrenamtlichen alles für Umwelt und Natur tun, mal hartnäckig, schweißtreibend, mal kreativ und bunt, alles dabei…
20.05.2026: Bienenhotel - alles falsch, was man falsch machen kann..
Bei einem Abend- Spaziergang gesehen: Ein "Bienenhotel" in einem Privatgarten, leicht schräg an einem Baum gelehnt am Boden stehend und mit einem Strahler hell beleuchtet. Warum macht man sowas? Will man aller Welt zeigen, dass man ein Herz für Insekten hat aber die einfachsten Grundregeln total nicht für diesen Garten gelten?
Was ist alles falsch? Zunächst der Inhalt des “Hotels”:
- Niemals ins Stirnholz bohren. Das Holz reisst auf und lässt Feuchtigkeit und Pilzsporen in die Brutkammern. Die Risse sind im Bild schön zu sehen.
- Tannenzapfen sind billiges aber nutzloses Füllmaterial.
- Ebenso die Hackschnitzel im rechten “Dachgeschoss”
- Die Schilfröhrchen sind zu kurz, 15cm ist eine gute Länge
Dann die Art, wie der Kasten aufgestellt ist, leicht schräg geneigt, sodass der Regen direkt in die Löcher laufen kann. Und als krönender Abschluss eine taghelle Beleuchtung. Wenn irgendwo Wildbienen in der Nähe sind, werden sie garantiert bis zur Erschöpfung um die Lampe schwirren. Wir müssen wohl dringend mehr Aufklärung zu Bienenhotels machen.
Juni
03.06.2026: Pressekonferenz zum geplanten Datencenter in Petit-Landau
In Petit-Landau, einer kleinen Elsässischen Gemeinde gegenüber von Bad Bellingen plant Microsoft den Bau eines "Datencenters". Auf 36 Hektar sollen große Hallen entstehen, dazu Parkplätze und zusätzlich auf 20 Hektar ein Umspannwerk zur stromversorgung, denn das Datencenter wird einen Stromverbrauch in der größenordnung des Stromverbrauchs aller Haushalte in Basel, Mulhouse und Freiburg zusammen haben. Und der Strom muss irgendwo her kommen. Microsoft spricht undifferenziert von “nachhaltigen Quellen”, aber seit 2022, als die EU ihr Taxonomieabkommen beschlossen hatte, gilt in der EU ja auch Atomstrom als nachhaltig.
Der Strom, den das Datencenter verbraucht, wird zu 100% in Wärme umgesetzt, diese Wärme muss irgendwohin abgeführt werden. Naheliegender Gedanke: Wir leiten sie über Fernwärmenetze in die Haushalte von Basel oder Mulhouse. Nur.. die Kühlleistung wird hauptsächlich im Sommer abgerufen, die dabei entstehende Wärme wird schlicht nicht benötigt. Die Wärme ins Grundwasser abzuleiten verbietet sich, weil die Ökosysteme des Grundwassers sehr empfindlich auf erhöhte Temperaturen reagieren. Kurz: Die Mikroorganismen, die unser Grundwasser reinigen und in Trinkwasser verwandeln, würden sterben. Der Rhein ist im Sommer eh schon an der Temperatur- Belastungsgrenze, die Wärme dort hinein zu leiten ist daher auch keine nachhaltige Idee. Bleibt die Umgebungsluft, das scheint Microsoft auch zu planen, es wird erwartet, dass durch das Datencenter die Luft in der Umgebung um mehrere Grad Celsius erhöht wird. Wie weiträumig und um wieviel Grad, das hängt von Wind und Wetter ab.
Hier stellt das Regierungspräsidium Freiburg Informationen zur öffentlichen Anhörung und zum Beteiligungsverfahren bereit, das bis Freitag, 3. Juli läuft:
Im Bild: Ich war auf einer Pressekonferenz der Elsässichen Umweltverbände in Mulhouse, wo ich unsere Kritikpunkte vortragen durfte, das waren im Wesentlichen der hohe Stromverbrauch, die Hitzeentwicklung und der Flächenverbrauch.
09.06.2026: Erdbeerkuchen!
Brigitte hat Erdbeerkuchen mitgebracht… lecker. Und am oberen Bildrand kleine Fronten für unsere Nistkästen, die ich in einer befreundeten Schreinerei aus Holzresten herstellen durfte. Wir bieten diese Fronten als Zusatzartikel zu unseren Nistkastenbausätzen an, die eignen sich dann für Halbhöhlenbrüter.
10.06.2026: Schmetterlingsnachmittag in der "Ackerschule"
Die Grundschule in Kollmarsreute platzt aus allen Nähten und so wurde eine Schulklasse in einen Bauwagen auf einer Wiese ausgelagert. Diese Schulklasse hat sich mit einem Naturtagebuch zur Elz-Renaturierung bei “Manfred Mistkäfer” beworben und einen Preis gewonnen, nämlich einen Nachmittag mit unserem Schmetterlingsexperten André Grabs. Die Kinder waren begeistert, wenn sie die Raupen oder Schmetterlinge, die André gezüchtet und mitgebracht hat, über ihre Arme krabbeln oder fliegen lassen durften. Auch ich hab viel gelernt, über den Lebenszyklus von Schmetterlingen, die Namen, Fähigkeiten und Gefährdung.