Risiken
Tiefere Schichten werden z.B. mit der Hilfe von Hydraulik wasserdurchlässig gemacht. Dabei kann es zu geringer seismischer Aktivität („Erdbeben“) kommen.
Ein Austritt von giftigen Stoffen aus dem Tiefenwasser muss verhindert werden. Deshalb läuft die Wärmeförderung in einem geschlossenen System ab und das Tiefenwasser wird mit einer zweiten Bohrung wieder rückgeführt.
Kosten
Die Kosten setzen sich durch meist hohe Investitionskosten für die Erkundung und die Tiefbohrung und den eher geringen Betriebskosten zusammen [4]. Die Gestehungskosten von im Jahr 2020 fertiggestellten Geothermieprojekten zur Elektrizitätserzeugung liegen meist zwischen etwa 7,5 bis 9,5 Cent pro Kilowattstunde.
Quellen
[1] Renewable Energy Agency, I. Geothermal power: Technology brief. (2017).
[2] Wesselak, V., Schabbach, T., Link, T. & Fischer, J. Handbuch Regenerative Energietechnik. (Springer Berlin Heidelberg, 2017). doi:10.1007/978-3-662-53073-3.
[3] Stober, I. & Bucher, K. Geothermie. (Springer Berlin Heidelberg, 2014). doi:10.1007/978-3-642-41763-4.
[4] Weber, J. & Moeck I. Möglichkeiten und Chancen in Deutschland. www.leibniz-liag.de (2019).
[5] Projected Costs of Generating Electricity. iea.blob.core.windows.net/assets/ae17da3d-e8a5-4163-a3ec-2e6fb0b5677d/Projected-Costs-of-Generating-Electricity-2020.pdf (2020).