Um in Zukunft sowohl die Spitzenlast im Stromnetz zu decken, als auch um die Schwankungen der regenerativen Energieerzeugung (z. B. durch meteorologische Extremereignisse) auszugleichen, braucht es Ausgleichskraftwerke [1]. Dabei werden Kraftstoffe verbrannt, um einen Generator anzutreiben, welcher schließlich auf Knopfdruck Strom produzieren kann [1,2]. Damit diese jedoch klimaneutral sind, müssen sie mit CO2-neutralen Kraftstoffen laufen (siehe Power-to -X), z. B. durch grünen Wasserstoff hergestelltes Methan [1,3].

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Ein Beispiel

Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen können nicht nur Nachfragespitzen ausgleichen, sondern auch länger speicherbare Wärme produzieren [4]. Dafür wird die Turbine, durch die Verbrennung von grünem Methangas, angetrieben und produziert Strom. Gleichzeitig wird die bei der Verbrennung entstehende Wärme in einen Wärmespeicher überführt. Dadurch kann zu einem späteren Zeitpunkt Wärme bereitgestellt werden, ohne dass das Kraftwerk dafür laufen muss [5]. Somit kann auch hier, durch die Kopplung von Strom- und Wärmesektor, der Gesamtenergiebedarf reduziert werden.

Quellen

[1] Fischer, T., Ganal, H. & Hoffmann, C. Barometer Energiewende 2019. www.barometer-energiewende.de/content/dam/iee/barometer-energiewende/documents/Barometer/2019_Barometer_online_d.pdf (2019).

[2] Tomschi, U. Flexible thermische Kraftwerke für die Energiewende. e & i Elektrotechnik und Informationstechnik 130, (2013).

[3] IEA. World Energy Outlook 2019. www.iea.org/reports/world-energy-outlook-2019 (2019).

[4] Kraft-Wärme-Kopplung. (Springer Berlin Heidelberg, 2010). doi:10.1007/978-3-642-01425-3.

[5] Sterner, M. & Stadler, I. Energiespeicher – Bedarf, Technologien, Integration. (Springer Berlin Heidelberg, 2017). doi:10.1007/978-3-662-48893-5.

 

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