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Neues vom BUND aus der Region
– 05.04.2024
Menschenkette, neue Themen auf der Webseite und spannende Vorträge
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Neues vom BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein
Liebe Freundinnen und Freunde des BUND in der Region,
am Sonntag, 14.04.24 11:00 Uhr findet eine Menschenkette über den Rhein zwischen Breisach und Vogelsheim (Frankreich) statt. Wir wollen mit der Menschenkette die Forderung unterstützen, endlich den Lückenschluß der Bahnlinie zwischen Freiburg und Colmar zu schaffen, eine Eisenbahnbrücke über den Rhein. Mehr dazu hier: www.freiburg-colmar-bahn.eu
Im Anschluss daran gibt es am Art'Rhena auf der Rheininsel einen Empfang mit Imbiss, Grußworten und Kulturprogramm.
Die Anreise zur Menschenkette kann per Bahn erfoilgen (Treffpunkt 10:00 Uhr, Hauptbahnhof Freiburg, Gleis 6) oder per Fahrradcorso (da bin ich dabei, wenn das Wetter taugt), dazu ist der Treffpunkt 9:00 Uhr am Stadttheater Freiburg. (Hier auf der Landkarte)
Die Anreise geht natürlich auch individuell.
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Öffentlichkeitsbeteiligung zum Abbau des Kernkraftwerks Fessenheim
Seit wenigen Tagen ist der Plan zum Abbau der beiden Reaktoren des Kernkraftwerks Fessenheim zur öffentlichen Beteiligung freigegeben. Auf der Internetseite des Baden-Württembergischen Umweltministeriums (und anderen) kann man sich über die Pläne informieren und gegebenenfalls eine Möglichkeit zur Stellungnahme finden. Ich arbeite mich gerade durch die Unterlagen.
Eine besondere Schwierigkeit für uns Deutsche ist der Umstand, dass die Unterlagen nur per Übersetzungsprogramm ins Deutsche übertragen wurden. Kein menschlicher Übersetzer hat sich die Unterlagen danach angeschaut und auf Plausibilität bzw. Verständlichkeit überprüft. Wer schon einmal mit solchen Programmen gearbeitet hat, weiss, welcher Unsinn dabei manchmal herauskommt (Siehe beispielhaft das Bild oben, ein Screenshot aus der Übersetzung...). Ein Unding bei einem Projekt, das eine Milliarde Euro kostet.
Teilweise haben sich sogar echte Fehler eingeschlichen, beispielsweise wurden aus 11300 Tonnen radioaktiver Metalle im Deutschen 300 Tonnen. Das ist schon ein Unterschied. Ich lasse daher gerade von unserem Anwaltsbüro eine grobe Einschätzung vornehmen, ob so ein Vorgang überhaupt mit der Gesetzeslage vereinbar ist.
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Neue Inhalte auf unserer Webseite
Charlotte, Praktikantin vom Fachbereich Umwelt- Naturwissenschaften der Uni Freiburg hat viele Informationen darüber zusammengetragen, wie man sich verhalten sollte, wenn man scheinbar hilfsbedürftige Tiere in der Natur bemerkt.
Was tun, wenn ein Rehkitz verletzt scheint, ein junges Kätzchen im Wald umherirrt oder ein Eichhörnchen ungewöhnlich zutraulich wirkt? Darf man den Tieren helfen, und wenn ja - wie denn? Wo sind die Fachleute und wer kümmert sich? Antworten auf all diese Fragen gibt es jetzt auf unserer Webseite unter
https://www.bund-rso.de/themen-und-projekte/natur-landschaft/tierfindlinge/
Welche Fehler sind beim Selbstbau von Insektenhotels unbedingt zu vermeiden und warum brauchen Insekten überhaupt Hotels? Auch diese Informationen findet man jetzt auf unserer Homepage, unter
https://www.bund-rso.de/themen-und-projekte/natur-landschaft/insektenhotel-selber-machen/
Und weil auch das im Frühjahr oft gefragt wird, gibt es von uns auch Anlagetipps, allerdings natürlich Tipps für das Anlegen insektenfreundlicher Gärten, unter
https://www.bund-rso.de/bienengarten/
Wir freuen uns (wirklich!) über Vorschläge, Ergänzungen und Kommentare zu den Informationen auf unserer Internetseite, bitte schreibt mir einfach unter stefan.auchter@bund.net
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Workshop Menschen erreichen für den Umweltschutz
Ganz Kurzentschlossene können sich noch bis zum 14. April zu unserem Workshop "Menschen erreichen für den Klimaschutz" anmelden.
Klimawandel, Artensterben, Flächenfraß oder Vermüllung der Natur, Probleme drängen uns zum Handeln, gleichzeitig sind wir in unser Öffentlichkeitsarbeit mit vielfältigen Interessen und Mentalitäten konfrontiert. Ob am Infostand oder in einer Bürgerversammlung, im Einzelgespräch oder beim Verteilen eines Flyers – wir erfahren nicht nur Zustimmung, sondern müssen oft auch mit Zögern, Gleichgültigkeit oder sogar aggressiver Ablehnung rechnen.
Wie schaffen wir es, mit unserem Themen Menschen zu begeistern anstatt Abwehr zu erzeugen?
Der Schlüssel zu einer wirksameren Öffentlichkeitsarbeit ist es, genauer hinzusehen und hinzuhören. Welche Lebenslagen prägen unsere Gegenüber? Was treibt Menschen an, was motiviert sie? Wie erreicht man sie und welche Botschaften „kommen an“? Umweltsoziologie und Umweltpsychologie können dazu wichtige Hilfestellung geben.
Zwei Workshops am Samstag und Sonntag, 20. und 21. April in der Ökostation Freiburg sollen Umwelt-Aktiven helfen, ihren Methodenkoffer zu erweitern. Als Referenten konnten wir den Umweltsoziologen Michael Schipperges vom Forschungsinstitut Socio Dimensions und die Umwelt- Psychologin Nathalie Niekisch vom WandelWerk e.V. gewinnen. Es sind noch ein paar Plätze frei.
Mehr dazu hier: https://www.bund-rso.de/service/termine/detail/event/menschen-erreichen/
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Vortrag Jürgen Resch - Deutsche Umwelthilfe
Sehr spannend wird sicherlich der Vortrag von Jürgen Resch, Deutsche Umwelthilfe, unter dem Motto: Wie Politik und Wirtschaft wissentlich die Umwelt und das Klima schädigen und was wir wirksam dagegen tun können. Der Vortrag wurde von der BUND Ortsgruppe Freiburg organisiert und findet am kommenden Mittwoch, 10.04. ab 18:30 im KG1 der Uni Freiburg, Hörsaal 1010 statt. Der Eintritt ist frei.
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