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Liebe Freundinnen und Freunde des BUND Regionalverband südlicher Oberrhein,

Am Sonntag, den 13. März, rufen wir zu Friedensdemos in mehreren Städten auf – zusammen mit einem großen Bündnis von Kirchen bis Gewerkschaften. Neu ist nun auch Leipzig als Demonstrationsort mit dabei. In Stuttgart gibt es einen neuen Treffpunkt und in Hamburg schließen wir uns der Demonstration des DGB an.
 

Demo: Stuttgart, 12 Uhr, Oberer Schlossgarten

aber auch in:
• Berlin, 12 Uhr, Alexanderplatz
• Leipzig, 12 Uhr, Augustusplatz
• Frankfurt a.M., 12 Uhr, Opernplatz
• Hamburg, 13 Uhr, Jungfernstieg


Diejenigen, die nicht zu den großen Demonstrationen anreisen können, bitten wir bei anderen regionalen Friedensdemos dabei zu sein, die seit Kriegsbeginn überall organisiert werden.

 
Kein Geld für Putins Krieg

In der Ukraine spielt sich eine humanitäre Katastrophe ab. Wir alle sind fassungslos und fühlen uns machtlos angesichts der immer weiter eskalierten Gewalt. Und gleichzeitig müssen wir erkennen, dass wir selbst durch unsere Abhängigkeit von russischen Energielieferungen diesen Krieg finanzieren. Aber so sehr hilflos sind wir gar nicht. Immerhin können wir teils mit geringem Aufwand Energie sparen - und so dafür sorgen, dass immer weniger Energie gebraucht wird, immer weniger Geld an Russland fließt und Alternativen auch bei einem Lieferstopp ausreichen. Machen wir gemeinsam Putin einen Strich durch seine perverse Rechnung, lassen wir uns nicht weiter erpressen, sparen wir so viel Öl, Gas, Kohle und Strom wie möglich. Jedes Watt zählt, denn wenn alle 450 Millionen EU- Bürgerinnen und Bürger auch nur je ein Watt dauerhaft einsparen, ergibt das im Jahr knapp 4 Milliarden Kilowattstunden. Und wir können viel mehr!

Seit Beginn dieses Krieges ist meine Wohnung unbeheizt. Ich habe Glück, denn das Haus ist gut wärmegedämmt und die Sonne wärmt durch die großen Fenster tagsüber die Wohnung, der (viel zu) milde Winter hilft auch dazu. Wenn ich abends nach hause komme, vermisse ich nichts. Auch während ich diesen Newsletter verfasse sitze ich in einem nicht beheizten Büro in einem Altbau in der Freiburger Innenstadt. Ich habe einen dicken Pulli an und trage warme Socken. Ich schalte konsequent Licht aus, wenn ich es nicht benötige und mit dem Auto bin ich sowieso noch nie ohne echten Grund gefahren. Das sind Einschränkungen, aber die sind erstaunlich gut zu ertragen, zumal ich weiß, ich kann das jederzeit ändern. Die Menschen in der Ukraine, die jetzt in unbeheizten Kellern sitzen und um ihr Leben fürchten, können das nicht. Putins Krieg wird auch mit meinen Ausgaben für Energie bezahlt. Ich weigere mich, auch nur einen Cent mehr als unumgänglich in diese perverse Kriegsfinanzierung zu bezahlen, ich weigere mich, mich von Putin als Geisel nehmen zu lassen. Deshalb spare ich so viel Energie, wie ich kann. Jede Aktion, die auch nur ein bisschen zum Energiesparen dazuhilft, nimmt mir das Gefühl der Ohnmacht, macht mir Spass, gibt mir ein gutes Gefühl zurück.

Ich habe auf unserer Internetseite begonnen, Energiespartipps aufzuzeigen. Bitte helft mit, schickt mir eure Energiespartipps, auch Meinungen und gerne auch Fragen, so dass diese Seite wachsen kann. Kontakt: bund.freiburg@bund.net

Hier gehts zur Energiespar- Internetseite

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