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Neues vom BUND aus der Region
– 06.03.2024
Dreyeckland, Trauerschnäpper und faire Mäuse
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Neues vom BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein
Liebe Freundinnen und Freunde des BUND in der Region, ich will euch heute auf eine besondere Theateraufführung in Freiburg hinweisen:
Wir konnten das Theater Eurodistrict Baden-Alsace für ein Gastspiel ins E-Werk Freiburg holen. Das Stück "Dreyeckland", eine Musikalische Revue, bezieht sich auf den Anti- AKW Widerstand in Wyhl und schlägt den Bogen zur heutigen Klimaschutzbewegung.
Besonderes Augenmerk richtet das Theater auf die Zweisprachigkeit des damaligen Protests, obwohl heute der Widerstand rein als Kampf gegen das Atomkraftwerk in Wyhl erinnert wird, war er doch damals zugleich eng mit dem ebenfalls erfolgreichen Widerstand gegen das Bleichemiewerk auf der französischen Seite des Rheins verknüpft, das verbindende Element war das Alemannisch als gemeinsame Sprache.
Dienstag, 12. März, 20:00 Uhr im E-Werk Freiburg.
Mehr Informationen auf https://www.bund-rso.de/service/termine/detail/event/dreyeckland/
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Erste Prognosen: Unser Trauerschnäpper Projekt ist erfolgreich.
Der Trauerschnäpper, ein kleiner, bedrohter Zugvogel, leidet besonders unter dem Klimawandel und unter dem Verlust von als Brutplatz geeigneten Baumhöhlen. Wir haben mit Unterstützung der LNV-Stifung und der wissenschaftlichen Begleitung durch ein biologisches Gutachterbüro in Freiburg im Wald bei Emmendingen ein Überangebot von Nistkästen geschaffen, in der Hoffnung, dass Meisen und andere Nistplatzkonkurrenten ein paar davon für Trauerschnäpper übrig lassen. Im Februar haben wir die mehr als 200 Nistkästen aufgesucht und gereinigt - und dabei die enthaltenen Nester untersucht. Mehrere Trauerschnäpper- Nester (Siehe Bild) konnten wir identifizieren, eine genauere Auswertung folgt in einem der nächsten Newsletter.
Aus einem Jahr kann man keine Statistik machen, deshalb untersuchen wir die Kästen weiterhin jedes Jahr und dokumentieren die Besiedelung. Kommenden Donnerstag, 14. März, wollen wir weitere 100 Kästen aufhängen. Wer Lust hat, mitzuhelfen, ist herzlich eingeladen. Ich bitte allerdings um eine Anmeldung unter der E-Mail bund.freiburg@bund.net, damit wir den genauen Treffpunkt mitteilen und nicht zuletzt ausreichend Pausenvesper beschaffen können.
Wer diesmal keine Zeit hat, aber prinzipiell Lust hat, bei ähnlichen Aktivitäten mitzuhelfen, darf sich gerne auch bei mir melden, ich führe einen Helferkreis-Email-Liste und schreibe die Personen bei Aktionen gesondert an.
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Wer übrigens im Raum Offenburg gerne Gutes tun will:
Am Samstag, 23.03.2024, 10 -13 Uhr, findet eine "Frühjahrsputzede" am Baggersee Gifiz in Offenburg statt, Treffpunkt ist am Parkplatz vom Strandbad Gifiz in Offenburg.
Müll ist nicht nur hässlich, sondern auch eine Gefahr für das Ökosystem. Die Teilnahme ist spontan möglich, aber da wir für ein kleines Vesper sorgen wollen, wäre eine Meldung vorab gut, um die Menge planen zu können. Kontakt: BUND.Umweltzentrum-Ortenau@web.de
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Probennahme in Fessenheim
Im Januar konnten wir in Kooperation mit der Anti-Atom-Gruppe Freiburg, der IPPNW (Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges), den EWS Schönau, der französischen Iniziative „Comité de Sauvegarde de Fessenheim et de la Plaine du Rhin“ (CSFR) und dem Trinationalen Atomschutzverband TRAS eine Probennahme im Rhein bei Fessenheim veranlassen.
In diesen Wochen werden die Proben im Labor auf radioaktive Rückstände analysiert. An 4 Stellen im Rhein hat eine Mitarbeiterin des unabhängigen Strahlenforschungsinstituts CRIIRAD aus Valence in Südfrankreich dafür Proben aus dem Schlick genommen. Eine Entnahmestelle war dabei oberhalb von Fessenheim, um Vorbelastungen aus den schweizerischen Kernkraftwerken festzustellen, eine war direkt beim Kernkraftwerk Fessenheim, zwei weitere bei Breisach. Ziel der Aktion ist es, den Jetztzustand festzuhalten, als eine Art Nullpunkt nach dem Leistungsbetrieb im AKW Fessenheim vor dem Beginn der Demontagearbeiten im radioaktiven Teil (bisher finden nur Abbauarbeiten in unverstrahlten Bereichen statt) und vor dem eventuellen Bau der Verschrottungsanlage für radioaktive Metalle "Technocentre".
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Neu in unserem Shop: Die fairste Maus der Welt.
Wir haben ein neues Produkt in unseren Webshop aufgenommen, die fairste Computermaus der Welt.
Die Maus kam Ende 2012 als allerfairstes IT Produkt auf den Markt: Die eigentliche Produktion erfolgt in Kooperation mit der Integrationswerkstatt Retex in Regensburg. Durch die Wahl eines regionalen Partners konnten die großen asiatischen Löt- und Montagefabriken umgangen werden, die im Ruf stehen, ihre Angestellten auszubeuten, indem sie sie unzählige Überstunden machen lassen, bei unzureichenden Löhnen und unter Bedingungen, die zu Vergiftungen und Verletzungen im Arbeitsalltag führen.
Das Scrollrad ist aus Holz, die Gehäuseteile aus nachwachsenden Rohstoffen. Als vermutlich einzige Computermaus der Welt ist sie reparierbar, denn alle Einzelteile lassen sich beim Hersteller Nager-IT einzeln nachkaufen - oder in einem Löt- Workshop zu einer selbstgebauten Maus zusammensetzen.
Wir finden, diese Maus hat es verdient, in unserem Internet-Shop angeboten zu werden.
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