Ein schwerer Atomunfall in einem der grenznahen Schweizer AKW hätte für die Menschen und die Wirtschaft in Baden-Württemberg kaum vorstellbare Folgen. Unsere Gemeinden sind nicht auf derartige Unfallszenarien vorbereitet. Davor warnt die Studie «Grenzenloses Risiko: Gefährdung Deutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer Atomkraftwerken».
Die Öffentlichkeit ist über die von den Schweizer AKW ausgehende Gefährdung ihrer Heimat und Gesundheit nicht informiert. Deswegen laden die EWS, der Trinationale Atomschutzverband (TRAS) und .ausgestrahlt am 23. Februar in die EWS-Kulturhalle auf dem Schönauer Betriebsgelände zu einer öffentlichen Debatte über die Sicherheitsdefizite der Schweizer Reaktoren und das Risiko ihres Überzeitbetriebs ein.
Nach einem Atomunfall in einem Schweizer AKW müssten bei entsprechender Wetterlage weite Teile Baden-Württembergs und gegebenenfalls sogar Bayerns großräumig evakuiert werden. Große Gebiete in Süddeutschland, je nach Wetter auch weit darüber hinaus, könnten für Jahrzehnte unbewohnbar werden. So ein Unfall führt außerdem zu einer enormen Strahlenbelastung der Bevölkerung, mit zahlreichen strahlenbedingten Erkrankungen, Spätfolgen wie Krebs und sogar genetischen Strahlenschäden, die auch nachfolgende Generationen noch beeinträchtigen.
Referent:innen:
Armin Simon: .ausgestrahlt, Co-Autor der Studie «Grenzenloses Risiko: Gefährdung Deutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer Atomkraftwerken»
Prof. Dr. Wolfgang Renneberg: ehemaliger Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium
Dr. Eva Stegen: EWS-Energiereferentin und Vorstandsmitglied des Trinationalen Atomschutzverbands, TRAS
Sebastian Sladek: EWS-Vorstand und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Nachhaltige Wirtschaft
Stephanie Eger: Geschäftsleiterin des Trinationalen Atomschutzverbands, TRAS
Mehr Informationen
Der Eintritt ist kostenlos.
Bitte melden Sie sich auf der folgenden Website an: www.ews-schoenau.de/ews/veranstaltungen-und-termine/grenzenloses-risiko/